Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

Kita Fregestraße

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Extraportion Schulvorbereitung

Kitazeit ist Vorschulzeit, vom ersten Tag an. Doch in dem letzten Jahr vor der Schule bieten wir unseren ältesten Kindern eine "Extraportion" Schulvorbereitung. Das bedeutet, dass die Vorschulkinder an einem Vormittag in der Woche nicht in ihren Kerngruppen sind, sondern sich als eigene Gruppe treffen. In speziell für diese Altersgruppe überlegten Angeboten, können sie ihre bisher erlernten Fertigkeiten ausbauen und festigen. In den unterschiedlichsten kleinen Projekten wird besonders ihre Konzentrationsfähigkeit, ihre  sozialen und Ich–Kompetenzen gefördert und ihre Kreativität "herausgekitzelt". Sie erleben  sich als die "Großen", die schon so viel gelernt haben und sich unentwegt weiterentwickeln. Größere Ausflüge innerhalb und außerhalb Berlins oder Museumsbesuche erweitern ihren Horizont und die Kinder üben, sich im Nahverkehr Berlins zurechtzufinden. Durch das Übertragen von Aufgaben lernen die Kinder selbständig und eigenverantwortlich zu handeln. Gruppenspiele und Gemeinschaftsaufgaben helfen,  die sozialen Fähigkeiten weiter zu entwickeln.

Zum Vorschulangebot gehört auch, verschiedene Schulen und ihre Ganztagsbetreuung kennen zu lernen und sich auf den Wechsel vorzubereiten.

Sich von der Kitazeit zu verabschieden und bereit für etwas Neues zu werden macht ein liebevoll vorbereitetes Abschiedsfest leichter. Doch der Tag des Abschieds ist für alle Beteiligten ein Tag voll wechselhafter Gefühle, die ihren Raum haben dürfen.

Ein paar Beispiele für Ich-Kompetenzen:

  • Ich kann Ideen entwickeln, Initiative ergreifen und mich begeistern

  • Ich kann mir Hilfe holen, wenn ich sie brauche
  • Ich kann „Nein!“ sagen, wenn mir etwas nicht gefällt
  • Ich kann mir eine Meinung bilden, diese vertreten und begründen
  • Ich kann mich alleine anziehen Schleifen binden und Knöpfe schließen
  • Ich kann auf meine Sachen aufpassen
  • Ich weiß wie ich mich im Straßenverkehr verhalten muss

Ein paar Beispiele für soziale Kompetenzen:

  • Körperliche Fertigkeiten von anderen wahrnehmen und helfend unterstützen
  • Sich mit Vorschlägen einbringen und Lösungen suchen
  • Die Regeln einer Gruppe akzeptieren und kooperieren
  • Kritik äußern und selbst annehmen
  • Anderen zuhören, sich einfühlen, sich in die Perspektive eines anderen Menschen versetzen können

Nicht zulassen, dass jemand gehänselt, ausgeschlossen oder diskriminiert wird.

Fünf Tage gefüllt mit neuen Erfahrungen

Das Reisetagebuch der Kita Fregestraße in Hohenferchesar

vom 14. – 18. Juni 2010

Der erste Tag

Pünktlich um 9.30 Uhr startete der nagelneue Reisebus an der Friedenauer Brücke, um 22 Kinder und 6 Erzieherinnen in das Havelland zu fahren. Hohenferchesar war unser Ziel und das Dorf ist so klein, dass der nette Busfahrer nicht genau wusste wo das liegt. Zum Glück gab es fachkundige Erzieherinnen und Kinder, die den Weg genau kannten. Moritz, der vorne im Bus saß, gab dem Fahrer genaue Anweisungen und den Kindern und uns Erklärungen was alles so zu sehen ist: „Da ist die Kirche von Ribbek und im nächsten Dorf gibt es scharfe Kurven…“.Wir fühlten uns wie auf einer Sightseeing tour, geleitet von unserem fachkundigen Moritz.

Leise und lautere Unterhaltungen gab es im Bus und die immer wiederkehrende Frage: “wann sind wir da?“

Yunus war von dem ruhigen Tuckern des Busses nach kurzer Zeit eingeschlafen. Als wir endlich aus Berlin heraus kamen und ins Land fuhren, freuten wir uns über die roten Mohnfelder, die bunten Wiesen und die Tiere, die auf den Wiesen grasten.

Pünktlich um 11.00 Uhr waren wir im Kinderreisehaus angekomen und alle Kinder waren damit beschäftigt, ihre Rollenkoffer ins Haus zu ziehen und ihren Schlafplatz zu finden. Danach begann ein Räumen und Auspacken, ein Umbauen und Einsortieren, Betten beziehen und Koffer verstauen. Einige Vorschulkinder übten sich darin, die ordentlichen Kleiderstapel aus dem Koffer ordentlich in die Schränke zu räumen und übten Betten beziehen für zukünftige Klassenreisen. Andere Kinder testeten gleich ihre Betten und wieder andere zogen auf Erkundigung durchs Haus. Manche waren sofort im Garten, um nach den Tieren zu schauen. Überall sah man kleine Grüppchen von Kindern die miteinander spielten, sich was auch immer erzählten und sich auf Entdeckungen hinwiesen. Irgendwann stürzte Luca aufgeregt ins Haus und rief:“ Wir haben den Klapperstorch entdeckt“. Man konnte von Bauer Hermans Garten auf das Nachbargrundstück sehen, auf dem das Storchennest mit 3 Jungen zu entdecken war. Von unserem Essplatz hatten wir genau dieses Nest im Blick.

Für die Kinder, die zum ersten Mal da waren, gab es so viel zu entdecken und für die anderen vieles wieder zu erkennen.

Das Mittagessen draußen unter den Bäumen schmeckte allen wunderbar und das Schöne für die Kinder war, dass sie sofort danach weiterspielen konnten. Vor lauter Spielen hatten wir den Nachtisch ganz vergessen. Das Eis schmeckte später jedoch auch noch gut.

Die Zeit bis zum Kuchenessen am Nachmittag verging wie im Fluge, denn immer gab es noch so viel zu erkunden. Die beiden Ponys, Lisa und Anni mussten ja unentwegt gefüttert, gestreichelt und geküsst werden. Auch die 3 Kaninchen durften aus ihren Ställen in die Außengehege und die Kinder konnten sich zu ihnen setzen.

Jedes Kind fand seine Beschäftigung und einige fanden es sehr schön unentwegt ins Haus zu laufen und in den verschiedenen Zimmern und Betten zu spielen. Andere Kinder wiederum waren nur draußen, fanden interessante Dinge und Spiele. Moritz beispielsweise baute zusammen mit Marcel ein Museum rund um die Feuerstelle und gab ausgiebige Führungen und Selin war mit ihrer Schneckensammlung gut beschäftigt.

Lara fand ihren Lieblingsplatz unter dem Kirschbaum und immer wieder sah man Kinder, die zu ihr gingen, sich zu ihr setzten, mit ihr sprachen, Lieder sangen oder ihr vorlasen. Das blieb während der ganzen Zeit so. Sie war wie ein „Ausruhepunkt“ für die anderen Kinder.

Im Nu war Abendessenszeit und die Kinder waren sofort dabei, mit dem Wagen vor die Küche zu fahren und Geschirr und Essen zu holen.

Nach dem Essen konnten die Kinder noch ein wenig draußen spielen Eine große Müdigkeit war bei sehr vielen Kindern zu sehen und einige wollten von sich aus ins Bett. Bis dann alle schliefen verging doch noch einige Zeit, doch irgendwann waren alle eingeschlafen.

Am nächsten Morgen war Yunus der „Hahn“ und weckte um 5.30 Uhr die ersten Kinder und nach und nach erwachte das Haus und wurde laut. Der zweite Tag begann früh.

Der zweite Tag

Um 6.00 Uhr waren auch andere Kinder wach und um 7.00 waren die ersten im Garten und spielten im Morgentau und in der frischen Kühle des beginnenden Tages. Die erste Erzieherin genoss die ersten Sonnenstrahlen im Garten und beaufsichtigte die spielenden Kinder. Nach und nach füllte sich der Garten und leerten sich die Betten. Im Haus wurde es leiser und draußen lauter. Gegen acht wurde der Transportwagen schon an die Treppe gezogen und um 8.30 war der Frühstückstisch gedeckt. Es war Dienstag und es ist unser Singepatentag. Diesmal waren die Erzieherinnen ehrenamtlich anwesend und sangen mit den Kindern oder sangen die Kinder mit ihnen?

Lieder wie: “Lachend, lachend, lachend kommt der Sommer über das Feld….“ passten perfekt.

Schon vor dem Frühstück schallten die canto Lieder durch den Garten von Bauer Herrmann.

Zum Frühstück sammelten sich alle unter den Bäumen im Garten. Draußen schmeckt es einfach gut, denn alle genossen das Essen.

Nach dem Frühstück wurden die Vorschulkinder ins Haus gerufen, um mit Marion ihren „ Vorschultest“ zu machen.

Sie zeigten, was sie alles können und andere Erzieherinnen schrieben alles auf, damit die Eltern in der Lerndokumentation alles nachlesen können.

Alle anderen waren mit vielen Entdeckungen und Spielen im Garten beschäftigt.

Vor dem Mittagessen ging es noch los in den Wald, um Stöcker für das Stockbrot zu suchen. Bei wunderschönem Sonnenschein leuchteten die Mohnblumen besonders schön, so dass einige Kinder lieber Blumen pflückten. Lara und Yunus in ihren Kinderwägen zu schieben war auch eine immer beliebte Tätigkeit, die manchmal zu Auseinandersetzungen führten und geregelt werden mussten.

Pünktlich zum Mittagessen waren wir mit einigen Stöckern zurück und wie sich später herausstellte waren es genug.

Es fanden sich immer Kinder, die beim Tischdecken und Essen zum Tischplatz fahren halfen. Unsere Zwillinge waren darin besonders verantwortlich.

Nach dem Mittagessen war eine kleine Pausenzeit auf Decken unter den Bäumen oder auch im Haus.

Der Nachmittag verging wie im Fluge mit Kuchen essen und mit Malen und Schreiben der Post für die Familie zu Hause.

Das Abendbrot konnten wir wieder draußen genießen.

Als am Abend Bauer Herman kam, war die Freude groß und viele Kinder begleiteten ihn auf die große Wiese hinter der Ponyweide, um ihm beim Sensen zuzuschauen. Die große Sense flößte allen Respekt ein. Viele Kinderhände halfen ihm, das Gras auf die Schubkarre zu laden und danach die Ponys zu füttern.

Für einige Kinder war die Hauptbeschäftigung dieser Tage das Pferdefüttern.

Auch an diesem Abend waren einige Kinder sehr schnell eingeschlafen, andere wollten sich viele Geschichten vorlesen lassen und die vielen Erlebnisse des Tages ließen sie nicht so schnell zur Ruhe kommen.

Der dritte Tag

Wie am Tag zuvor waren die ersten Kinder um 6.00 Uhr wach und da der Garten wieder von der Morgensonne beschienen war, konnten die Frühaufsteher draußen im Garten spielen oder einfach nur in der Sonne sitzen.

Bis um 8.00 Uhr waren fast alle aufgestanden und sehr rechtzeitig wurde der Wagen von den Kindern an die Küchentür gebracht, um das Frühstück abzuholen. Einige warteten schon, dass die Küchenfrau fertig wurde. Es war Yunus, der uns mitteilte, dass es losgehen konnte. Plötzlich kam er, in einer Hand ein Schälchen mit Quark die Treppe in den Garten hinunter. „Wieso trägt Yunus was?“ rief jemand und alle staunten, wie geschickt er das machte. „Wieso eigentlich nicht?“ antwortete ein Anderer. Ohne das Schälchen fallen zu lassen, stellte er es auf den Wagen. In Windeseile waren die restlichen Essenssachen von vielen Helfershänden auf dem Wagen, der Tisch gedeckt und das Frühstück draußen konnte beginnen.

Nachdem wir uns alle gestärkt hatten und Karies und Baktus keine Chance zum ‚Hämmern’ gegeben hatten, versammelten wir uns in vielen kleinen Grüppchen im Garten.

Es war WM Zeit und Fußball spielte bei einigen Kindern und Erzieherinnen eine wichtige Rolle. Da aktuelles Zeitgeschehen in unsere Angebote immer wieder einfließen, war das ein willkommener Anlass, eine eigene Kita WM zu veranstalten. Diese Idee wurde von den Kindern begeistert aufgenommen. In kürzester Zeit entschieden sich 12 Kinder als Spieler und Spielerinnen gegeneinander anzutreten. Alle Teilnehmer wurden unter der fachkundigen Leitung von Susan in 4 Gruppen eingeteilt. Sie erklärte die Fußballregeln (für die Kinder in vereinfachter Form, z.B. nicht kneifen und schubsen).

Damit auch die Erzieherinnen ihre Fitness nicht vernachlässigten, durften sie auch mitspielen und sich einer Kindergruppe zuordnen. Die WM Managerin achtete auf ein gutes Gleichgewicht der Fußballtalente.

Nach Wunsch wurden die Kinder mit den Farben der Deutschlandfahne geschminkt. Die Kinder, die nicht Fußball spielen wollten, konnten afrikanische Vuvuzelas basteln und damit die Stimmung auf dem Fußballfeld bereichern.

Dann ging es endlich los Richtung Fußballplatz. Die Spieler voran im lockeren Joggingschritt und mit Aufwärmübungen und hinterher die Zuschauer mit dem Getränkewagen und auf den Vuvuzelas trompetend.

Wir erreichten den Hohenferchesaer Fußballplatz, der genau in diesem Moment gemäht wurde und wir einen guten Untergrund für unser Spiel hatten.

Das Spiel begann und jedes dauerte 5 Minuten und wurde von einer Schiedsrichterin mit Trillerpfeife wachsam begleitet. Gelbe und rote Karten waren zuvor von den Kindern gebastelt worden und kamen zum Glück nur einmal zum Einsatz.

Es wurde viel gerannt, gelacht, gebalgt, auf den Vuvuzelas trompetet und angefeuert und alles unter einem strahlend blauen Sommerhimmel.

Als die Ergebnisse der Gruppenpunkte gezählt wurden und die Plätze 1 – 4 fest standen, gingen einige Kinder in die angrenzende Wiese mit wunderschönen Wiesenblumen, um für die Mannschaften Blumensträuße zu pflücken.

Die Zeremonie der Siegerehrung war ein großer Spaß, denn alle hatten ja irgendwie gewonnen.

Zum krönenden Abschluß spielten alle Kinder gegen alle Erzieherinnen. Was meint ihr wer gewonnen hat?

Erschöpft zufrieden und hungrig kehrten wir in unser Kitareisehaus zum Mittagessen zurück. Die Pause danach tat allen gut.

Nach der Pause wurde der Hefeteig für das Stockbrot zubereitet und viele Kinder übten sich im Teigkneten. Während er an einem warmen Sonnenplatz aufging, schnitzten andere Kinder an der Feuerstelle unter den wachsamen Augen von Erzieherinnen an ihren Stöckern. Kaum ein Kind schnitt sich in die Finger, so geschickt waren die Kinder.

Am späten Nachmittag entfachten wir das Feuer, das Brot wurde wie eine Schlange um die Stöcker gewickelt und über die Glut gehalten. Stockbrot ist eine Geduldsübung, denn es ist nicht so schnell fertig wie beispielsweise ein Würstchen. Doch die Geduld wird belohnt, denn es schmeckt einfach köstlich.

Der Hunger beim Abendessen war dann nicht so groß wie sonst.

Nach dem Essen , dem Feuer und der Fußball WM war noch lange nicht Schluss. Ein Bad, in der im Haus vorhandenen Badewanne, lohnte sich jetzt. Die Kinder wählten sich andere aus, mit denen sie zusammen in der Wanne entspannen wollten. Je nach Wunsch wurden auch die Haare gewaschen. Es gab Kinder, die diese Zeit besonders genossen haben.

Für einige wenige Kinder war das Bett das Beste was ihnen jetzt noch passieren konnte und für die anderen war noch immer nicht Schluss.

In Schlafanzügen und Hausschuhen, ausgestattet mit den Taschenlampen, erwartete sie eine spannende „Nachtwanderung“ durch das Haus, den Keller und den Dachboden. Sogar Gespenster tauchten mit ihrem HUHU auf. Wie unerschrocken manche Kinder doch sind.

Doch danach war dann wirklich Schluss und alle verschwanden in ihren Betten, um all die Eindrücke des Tages in ihren Träumen zu verarbeiten und um sich für den nächsten Tag zu erholen.

So endete ein wunderschöner voller Tag mit einem Mond und Sternenhimmel den nur noch wir Erzieherinnen sahen.

Der vierte Tag

Man glaubte es kaum, aber um 6.00 Uhr waren die ersten schon wieder wach (Kinder und notgedrungen auch Erwachsene). Wieder erwartete uns strahlendes Sonnenlicht und wie an den Tagen zuvor, konnten wir schon morgens draußen sein und frühstücken.

Heute stand der Spaziergang zum See und Planschen auf dem Programm. Nach dem Frühstück wurde aus allen Koffern die Schwimmsachen geholt, in große Rücksäcke verstaut, Getränke und Essen eingepackt und die große Karawane zog die Dorfstraße entlang.

Einige große und kleine Hunde begleiteten mit ihrem Gekläffe unseren Weg.

Am Strand angekommen breitete jedes Kind sein Handtuch aus und zog sich um. Viele Schwimmflügel mussten aufgepustet werden. Manche konnten es kaum erwarten in das kühle Nass zu laufen.

Wir erlebten einen recht entspannten Vormittag am See mit Picknick und kehrten erst später zum Mittagessen zurück.

Es war Donnerstag und heute sollte der Eiswagen durch das Dorf fahren. Nach dem Essen zum Nachtisch konnte sich jedes Kind ein Eis kaufen. Pünktlich waren wir alle vor dem Haus, ausgestattet mit den Brustbeuteln und dem Eisgeld. Wir entdeckten weiter hinten im Dorf den Wagen, doch als er wendete und an uns vorbei fuhr stellten wir fest: “Es ist der Bäcker“! Wir hielten ihn an und fragten nach dem Eismann.

Der Bäcker versprach uns, dem Eismann , den er immer trifft Bescheid zu sagen, dass hier viele Kinder auf ihn warteten.

Und was taten die Kinder, um sich die Wartezeit zu vertreiben?

Sie haben gesungen, vor dem Haus an der Dorfstraße.

Alle Cantolieder erschallten und sie konnten wunderbar das Schornsteinfegerlied singen, denn es gab ja auch ein richtiges Hoftor. Auch der Sommer zog viele, viele Male lachend über das Feld.

Und der Eismann kam dann tatsächlich und wusste auch schon Bescheid.

Wie die Tage zuvor, versuchten wir mit den Kindern eine Pause nach dem Mittagessen ( einfach ohne Programm und Zeit zum Spielen drinnen und draußen) einzulegen.

Am Nachmittag ertönte dann plötzlich der Ruf: „die Post ist da!“

Die Freude über die Karten war überall zu sehen und jedes Kind fand eine Erzieherin, die die Karte vorlas und sich mit dem Kind über die Post freute. Den ganzen Nachmittag über waren die Karten im Haus und im Garten zu finden und manche mussten mehrmals vorgelesen werden.

So ging auch dieser Tag wieder mit einem schönen Abendessen unter den Bäumen zu Ende.

Es war noch Zeit ein wenig draußen zu spielen und später vor dem Einschlafen Zeit zum Vorlesen und Taschenlampen –leuchten.

Die Erzieherinnen begannen schon ein wenig zusammenzuräumen und zu packen und einige Kinder fragten ganz entsetzt: „Ist die Reise schon zu Ende?“

Ja es blieb nur noch ein halber Tag und das war

Der fünfte Tag

Was glaubt ihr, wie der Tag begann?

Ja wie immer, mit Frühaufstehern und dem Sonnenschein und dem Frühstücken im Garten.

Nach dem Frühstücken wurde immer mal wieder ein Kind ins Haus gerufen, damit es seine Sachen packen konnte. Warum gingen manche Koffer nur fast nicht mehr zu?

Die größeren Kinder übten sich auch darin, ein Bett wieder abzuziehen und Bettwäsche zu falten.

Einige Kinder hatten gut zu tun, ihre Sachen die überall im Haus herum lagen wieder zu finden.

Mit vereinten Kräften wurde alles verpackt und alles fand noch einen Platz in Tüten und Kisten.

Alles stand im großen Flur des Hauses.

Ja und dann war schon das letzte Mittagessen dran, manche hatten schon gar keinen Appetit mehr, denn ‚Reisefieber’ machte sich breit.

Wir saßen noch beim Essen, da kam schon der Bus und plötzlich ging alles ganz schnell:

Alle Kinder auf die Toilette schicken, Hände waschen, Auf Wiedersehen sagen zu den Menschen und Tieren.

Pünktlich um 12.45 Uhr startete der Bus mit dem Abschiedslied:“ Auf Wiedersehn, auf Wiedersehn……..“ und dem Ruf von Frau Frischhut (Karin) :“ Da hängt noch Wäsche auf der Leine.“

Wir verließen diesen schönen NaturOrt, der uns diese Woche mit so vielen Erlebnissen gefüllt hatte.

Nach kurzer Zeit wurde es immer leiser im Bus und die ersten Kinder schliefen erschöpft ein. Sie ließen sich auch nicht von dem Radio stören, das der Busfahrer auf vielfachen Wunsch angeschaltet hatte, um das Spiel Deutschland – Serbien zu übertragen.

Ja und den Rest kennt ihr alle, denn in Berlin erwarteten alle Eltern gespannt und neugierig ihre Kinder.

 

Dieser Bericht wurde von Magdalene und Susan aufgeschrieben.

 

 

Die Reisekinder werden verabschiedet.
Die Blumenmädchen bereiten die Siegerfeier vor
Der Fanclub mit den Vuvuzelas
Mit vollem Einsatz
Die Mannschaften präsentieren sich stolz
Die Kita WM geht los
Stockbrot am Lagerfeuer erfordert Geduld
Stöcker schnitzen für das Stockbrot
Die Post für die Eltern
Das selbst gebaute Museum
Gemeinsames Singen der Cantolieder am Morgen
Die große Gartenschaukel
Draußen essen ist ganz anders
Der Essenstransportwagen
Ein schöner Essensplatz unter Bäumen.
Die Reisekinder werden verabschiedet.

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